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Begleitung in die dritte Lebensphase · Berner Oberland

Die Pensionierung verändert mehr als Ihren Kalender

Ihre Finanzen sind geordnet, der Termin steht. Doch eine Frage bleibt oft unbeantwortet: Wer sind Sie, wenn der Beruf nicht mehr den Takt vorgibt?

Ich begleite Menschen im Berner Oberland und in der ganzen Deutschschweiz, die diesen Übergang bewusst gestalten wollen, statt ihn einfach geschehen zu lassen.

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Beni von Gunten, Coach für die Vorbereitung auf die Pensionierung im Berner Oberland

«Man kann einen Menschen nicht lehren. Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.»

Galileo Galilei · Meine Coachingmaxime

Was bei der Pensionierung selten geplant wird

Auf die Pensionierung bereitet man sich vor allem finanziell vor. Die dritte Säule, die Steuern, das Budget. Das ist wichtig, und dafür gibt es ausgewiesene Fachleute.

Doch es gibt eine zweite Vorbereitung, über die selten jemand spricht. Sie betrifft nicht Ihr Konto, sondern Ihr Leben. Über Jahrzehnte hat Ihnen der Beruf Struktur gegeben, einen Platz, eine Rolle, ein Gegenüber. Vieles davon endet an einem einzigen Tag.

Die meisten Menschen erleben den Ruhestand am Anfang als Befreiung. Mehr Freiheit, mehr Zeit, endlich Ruhe. Das ist echt und gut. Und trotzdem stellen sich mit der Zeit Fragen, die vorher keinen Raum hatten: Was gibt meinen Tagen jetzt Struktur? Wer bin ich, wenn ich nicht mehr gebraucht werde wie früher? Und was bedeutet es für uns als Paar, plötzlich so viel Zeit miteinander zu haben?

Genau hier setzt meine Begleitung an. Nicht als Reparatur, sondern als Gestaltung.

Die Themen hinter dem Übergang

Keines davon ist ein Problem, das behoben werden muss. Es sind Bereiche, die sich verändern, wenn der Beruf wegfällt, und die es sich lohnt, bewusst anzuschauen.

Identität

Über Jahre waren Sie die Führungsperson, die Fachfrau, der Verantwortliche. Wenn diese Rolle wegfällt, taucht die Frage auf: Wer bin ich eigentlich, jenseits meiner Funktion?

Sinn und Ausrichtung

Der Beruf hat Ziele vorgegeben. Jetzt entscheiden Sie selbst, wofür Sie morgens aufstehen. Diese Freiheit ist schön und will zugleich gefüllt werden.

Struktur und Rhythmus

Der Arbeitsalltag gab dem Tag seinen Takt. Ohne ihn kann sich Zeit zunächst leer anfühlen. Ein neuer, tragender Rhythmus entsteht nicht von selbst.

Soziale Kontakte

Kolleginnen und Kollegen waren jeden Tag da, ohne Zutun. Im Ruhestand müssen Beziehungen zum ersten Mal aktiv gepflegt werden, damit kein Rückzug entsteht.

Die Paarbeziehung

Plötzlich sind Sie zu zweit, den ganzen Tag. Das kann verbinden und fordern zugleich. Nähe und eigener Freiraum wollen neu ausgehandelt werden.

Rückblick und Bilanz

Ein Kapitel schliesst sich. Was war wichtig? Was lasse ich los, was nehme ich mit? Eine ehrliche Lebensbilanz schafft den Boden für das, was kommt.

Kein Grund zur Sorge, aber ein Grund zum Hinschauen

Viele Menschen bewältigen den Übergang in die Pensionierung gut. Das zeigt die Forschung deutlich, und es entspricht meiner Erfahrung. Es geht hier nicht um eine drohende Krise.

Zugleich erlebt rund ein Viertel bis ein Drittel diesen Übergang als deutlich herausfordernd. Besonders dann, wenn er unerwartet kommt oder wenn die Berufsrolle sehr stark mit der eigenen Identität verbunden war. Das trifft oft Menschen in Führungspositionen, und es trifft häufiger Männer, weil sie seltener darüber sprechen.

Wer sich rechtzeitig mit diesen Fragen befasst, gestaltet den Übergang bewusster. Das ist der eigentliche Sinn dieser Begleitung.

Warum ich Sie in dieser Phase begleite

Ich bin Beni von Gunten, Coach, Mediator und Organisationsentwickler mit Sitz in Interlaken. Seit 2012 begleite ich Menschen durch berufliche und persönliche Übergänge, in denen sich das Leben neu ausrichtet.

Der Übergang in die Pensionierung ist einer der grössten davon. Ich kenne ihn nicht nur aus der Theorie. In über dreissig Jahren im Bildungswesen, in der Berufsintegration und im Sport (mehrheitlich Fussball) habe ich selbst erlebt, wie es ist, prägende Rollen abzugeben und sich neu zu erfinden. Diese Erfahrung fliesst in meine Arbeit ein.

  • Integraler Coach ECA living sense Bern · 2012
  • CAS Grundlagen der Mediation Berner Fachhochschule · 2018/2019
  • Ausbilder mit eidg. Fachausweis SBFI/SVEB · 2016

Mein Grundsatz ist einfach: Beraten ohne Ratschlag. Ich gebe Ihnen nicht vor, wie Ihr Ruhestand auszusehen hat. Ich stelle die Fragen, die Sie sich vielleicht noch nicht gestellt haben, und lasse Ihnen den Raum, Ihre eigenen Antworten zu finden.

Beni von Gunten, Coach und Mediator, Lebensraum Interlaken

Beni von Gunten, Lebensraum Interlaken

Wie die Begleitung aussehen kann

Es gibt kein Standardprogramm. Wir beginnen dort, wo Sie stehen, und gehen so weit, wie es für Sie stimmt.

Für Einzelpersonen

Sie stehen ein bis zwei Jahre vor der Pensionierung oder sind eben angekommen und spüren, dass der Übergang mehr verlangt als einen Finanzplan. Wir schauen gemeinsam zurück, ziehen Bilanz und richten den Blick nach vorne. Auf das, was tragen soll.

Für Paare

Die Pensionierung verändert das Zusammenleben oft stärker als erwartet. Als Paar richtig darüber zu sprechen, bevor Spannungen entstehen, ist wertvoll. Ich begleite Sie allparteilich dabei, Nähe und Freiraum neu auszuhandeln.

Für Führungspersonen

Wer lange Verantwortung getragen hat, für den wiegt der Rollenwechsel besonders schwer. Hier geht es darum, den eigenen Wert nicht länger an der Funktion festzumachen, sondern an dem, was bleibt, wenn der Titel wegfällt.

So arbeiten wir zusammen

Ein Prozess mit Struktur, aber ohne Schablone. Vier Schritte geben Orientierung.

1

Erstgespräch

Kostenlos und unverbindlich. Wir klären gemeinsam, worum es Ihnen geht und ob die Zusammenarbeit für beide Seiten passt.

2

Standortbestimmung

Wir schauen zurück auf das bisherige Leben und ziehen eine ehrliche Bilanz. Was trägt bereits? Was will neu entstehen?

3

Begleitung

In Ihrem Tempo entwickeln wir Ausrichtung, Rhythmus und tragende Beziehungen für die neue Lebensphase. Ich frage, Sie finden die Antworten.

4

Umsetzung

Was im Coaching klar geworden ist, entfaltet seine Wirkung im Alltag. Ich begleite Sie, bis der neue Weg sicher trägt.

Ruhiger, persönlicher Gesprächsraum für die Begleitung in die Pensionierung

Was diese Begleitung ermöglichen kann

Kein Versprechen von aussen. Aber das, was entsteht, wenn man diesen Übergang bewusst gestaltet:

Ein Ruhestand mit eigenem Sinn

Nicht die Leere nach dem Beruf, sondern eine Zeit, die Sie selbst mit dem füllen, was Ihnen wirklich wichtig ist.

Klarheit über die eigene Identität

Sie wissen, wer Sie sind, auch ohne Funktion und Titel. Das gibt Sicherheit, gerade wenn viel Vertrautes wegfällt.

Eine Beziehung, die den Wandel trägt

Als Paar gehen Sie den Übergang gemeinsam an, statt aneinander vorbei. Nähe und Freiraum finden ihr gutes Mass.

Häufige Fragen

Ist die Pensionierung nicht einfach etwas Schönes?

Ja, für viele ist sie genau das. Mehr Freiheit, mehr Zeit, weniger Druck. Diese Begleitung stellt das nicht in Frage. Sie hilft dabei, dass die schöne Seite auch trägt, indem Sie sich rechtzeitig mit den Fragen befassen, die im Trubel des Berufslebens keinen Raum hatten. Es geht nicht um ein Problem, sondern um eine bewusste Gestaltung.

Ab wann lohnt sich die Begleitung: vor oder nach der Pensionierung?

Beides ist möglich, doch früher ist meist besser. Wer ein bis zwei Jahre vor dem Übergang beginnt, kann die Fragen in Ruhe klären, bevor die Veränderung eintritt. Wer bereits pensioniert ist und merkt, dass der neue Alltag noch nicht trägt, ist genauso willkommen. Es ist nie zu spät, den eigenen Weg bewusst zu gestalten.

Ist das eine Therapie?

Nein. Dies ist Coaching, kein therapeutisches Angebot. Es richtet sich an Menschen, die handlungsfähig sind und diesen Lebensübergang bewusst gestalten wollen. Sollte im Gespräch deutlich werden, dass eine therapeutische Begleitung sinnvoller wäre, sage ich das offen und verweise weiter.

Kann man die Begleitung auch als Paar in Anspruch nehmen?

Ja. Die Pensionierung verändert das Zusammenleben oft stärker als gedacht, weil plötzlich viel gemeinsame Zeit entsteht. Manchmal ist es sinnvoller, diese Veränderung gemeinsam anzuschauen als allein. Ich begleite Paare allparteilich, ohne Partei zu ergreifen.

Für wen ist dieses Angebot besonders geeignet?

Für Menschen zwischen 55 und 65, die den Übergang in den Ruhestand nicht einfach geschehen lassen, sondern gestalten wollen. Besonders wertvoll ist es für Menschen, deren Beruf sehr stark mit ihrer Identität verbunden war, etwa Führungspersonen. Und für alle, die spüren, dass es neben der finanziellen auch eine innere Vorbereitung braucht.

Was kostet die Begleitung?

Eine Sitzung kostet 130 CHF. Das Erstgespräch ist kostenlos, dauert 30 bis 60 Minuten und verpflichtet zu nichts. Es gibt keine Mindestanzahl von Sitzungen und keinen Vertrag. Wir legen gemeinsam fest, was für Sie sinnvoll ist.

Wo findet die Begleitung statt?

Ich habe meinen Sitz in Interlaken und bin in der ganzen Deutschschweiz tätig. Mein Schwerpunkt liegt im Berner Oberland sowie in der Region Bern und Thun, für die Begleitung komme ich aber auch in andere Regionen. Die Begegnung findet immer persönlich statt. Online-Sitzungen biete ich bewusst nicht an, denn die persönliche Begegnung ist für mich Teil der Arbeit.

Bereit für ein erstes Gespräch?

Das Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Es ist eine Begegnung auf Augenhöhe, kein Verkaufsgespräch. Wenn es passt, gehen wir weiter. Wenn nicht, haben Sie trotzdem einen Schritt für sich getan.

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